CORNO D’AQUILIO UND SPLUGA DELLA PRETA

Corno d’Aquilio ist eine Erhöhung, die im westlichsten Teil des Parks liegt. Er ist von steilen Böschungen und dicht bewaldeten Gebieten, die Val d’Adige dominieren, und von sanfte und wellige Abhänge, die von Höhenlagen besetzt sind, gekennzeichnet.

Die Zone ist besonders interessant für die oberflächlichen und unterirdischen Karsterscheinungen, darunter die wichtigste spluga delle preta. in der nähe befinden sich grotta del ciabattino.

DIE WASSERFÄLLE VON MOLINA

Naturoase reich an natürlicher Schönheit mit erheblichen Charme. Ein wirbelnder Wildbach bildet spritzende Wasserfälle, zahlreiche Wassersprungen und Tümpels. Die Wasseraktivität hat Furchen und Nischen unzähliger Formen und Größe modelliert und hat diese Zone, die jedes Jahr Ziel von tausend von italienischen und ausländischen Touristen ist, ein echtes Naturjuwel gemacht.

DIE GROTTE FUMANES

Von bedeutend archäologischen Interesse sind einige in der unzugänglich “vaj” (die Täler) anwesende Höhle, die in das Tal von Fumane zusammenfließen; darunter die Grotte Fumanes, ein außerordentliches Archiv der Stammesgeschichte des Menschen, in dem Manufakturwaren aus Kieselstein, Säugetierreste, Feuerstellen, Abfallanhäufung und Gemälde auf Stein die Siedlungen des Neandertalers und der ersten modernen Menschen beweisen. (Homo Sapiens sapiens).

DIE BRÜCKE VON VEJA

Eine der größten und schönsten imposante natürliche Brücke aus Stein Europas mit seinen 29 Meter Höhe und  etwa 50 Meter Länge, die sich durch den Zusammenbruch eines Teiles des Gewölbes einer riesigen Höhle herausgebildet wurde. Das ist das bekannteste Naturdenkmal der Lessinia in der Gemeinde Sant Anna di Alfaedo, ein der ersten, der von der Kunst vertreten wurde. Die Brücke ist in der Tat in einem Fresko von Mantegna des Jahres 1496 im herzoglichen Palazzo Ducale in Mantua dargestellt. Der verbundete Höhlenkomplex erweist ein großes Interesse  sowohl für die historischen als auch für die geologischen Aspekte. Aus zoologischer  Sicht  sind die Kolonien von Fledertieren, die dort leben, bedeutend.

WALD VON FOLIGNANI, VON GIAZZA UND VON ETSCHTAL

Sie sind zweifellos die meisten und breitesten Wälder der gesamten Lessinia. Sie bestehen wesentlich aus hoch Rotbuchenwäldern, Fichte, Weißtanne und Europäische Hopfenbuche,  und stellen den idealen Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten dar. Endemismus, monumentale Bäume und geologische Elemente von großer Bedeutung sind hier vorhanden. Die ersten zwei Zonen sind in der Liste der  Gebieten von gemeinschaftlicher Bedeutung (GGB) einbezogen, während alle die drei Waldbestände als orientiert Naturschutzgebiet des Parks eingeordnet sind. Auch „Il Valon del Malera” gehört zu den Gebieten von gemeinschaftlicher Bedeutung. Valon del Malera ist ein Urstromtal, das im nordöstlichen Teil des Plateaus liegt und, das alpine Umgebungen, interessante Karsterscheinungen und Spuren der alten Weidewirtschaft besitzt.

DAS TAL DER SPHINXEN UND COVOLO (GROTTE) VON MONTESILVANO

Das Tal der Sphinxen ist ein suggestiver vom Grünland und Buchenwälder gerahmter Talkessel, der von der Beiwohnungen von unzähligen Skulpturen auf Kalkfelsen mit der typischen Pilz- oder Quaderform gekennzeichnet ist. Die Skulpturen sind dank der Erosion des Wassers gebildet worden.  „Covolo von Camposilvano” ist eine spektakuläre Einsturzhöhle mit angeschlossener übrigbleibender Kaverne, die, nach mündlicher Überlieferung der örtlichen Bevölkerung, Dante für die Struktur des Infernos inspiriert hat. Die Stätten befinden sich  in Camposilvano di Velo Veronese und man kann sie aus dem nahen gelegenen Fossilienmuseum  besuchen, der eine reiche Kollektionen von Ammonshörnern, einen Dinosaurier-Fußstapfen, einen ganzen Skelett des Höhlenbären und ein rätselhaftes Täfelchen ausstellt.

COVOLI UND DER BERG PURGA DI VELO

„I Covoli von Velo“ sind ein System von horizontalen Grotten für eine Gesamtfläche von über tausend Meter. Die Grotten wurden durch Wasser  in der grauen Kalkstein  geschnitzt und bestehen aus mehrerer Hohlräume  und stattlicher Stollen, die von  Verengungen verbunden sind. Es wurde eine große Menge von fossilen Resten der Bärenhöhle gefunden (Ursus spelaeus).  Aus dem Gipfel des Bergs Purga di Velo kann man ein  wunderbares Panorama des mittel-östlichen Teils der Alta Lessinia genieβen.

PESCIARA DI BOLCA, MONTE PURGA E MONTE POSTALE

La Pesciara ist eine Grube in der Galerie, daraus noch heutzutage die Gesteinsschiechten gewinnen wurden. Diese Gesteinsschiechten enthalten Fossilien von vielen Fisch-und Pflanzarten, die  etwa 50 Millionen Jahre alt sind(Eozän) und die auf der ganzen Welt für ihre außergewöhnliche Erhaltungszustand bekannt sind. Interessant für die fossile Entdeckung sind auch der Berg Postale und der Berg Purga. Der Besuch des berühmten Fossilienmuseums von Bolca und die Ausgrabungsstätten sind unbedingt nicht entgehen zu lassen.

DIE SÄULENFÖROMIGE VON SAN GIOVANNI ILARIONE

Außerordentliches im Val D’Alpone nördlich von der Ortschaft von San Giovanni Ilarione liegendes Naturbühnenbild, das von ansehnlichen prismatischen Formen charakterisiert ist, die von der Befestigung der unterseeischen und überirdischen Lavaströme verursacht worden sind. Die Basaltsäulen im Quer-, Sechs– oder Fünfschnitt heben sich schwarz und glänzend  in der umliegenden Landschaft ab.

SCHICHTEN VON RONCA’

Der außergewöhnliche Reichtum der fossilen Muscheln der Schichten von Roncà ist den Wissenschaftlern von Paläontologie aller Welt bekannt. Sie liegen hinter der gleichnamigen Ortschaft im Herzen Val d’Alpones auf die Berghänge Calvarinas, Wrack eines alten Vulkans.  Solche Formationen wurden vor etwa 40 Millionen Jahren in einem Meeresumwelt durch Atolle, Riffe, Inseln und aktive Vulkane abgelagert. Eine Sammlung reicht an Schnecken, Muscheln und einen schönen Fossil-Skelett einer Sirenidae, Prototherium veronense (eine charakteristische Wassersäugetier mit einem spindelförmigen  Körper, ausschließlich pflanzenfressende, mit einer sehr entwickelten Oberlippe) sind im angrenzenden Museum aufbewahrt.